25.06.2009

In Clint we trust

Das ist mal was neues. Barack the Builder kann auch nein sagen. Er hat kein Problem irgendwelchen Juden an der Ecke Wall/Hanover die Milliarden in den Rachen zu werfen aber wenn sich der Kongress erdreistet eine handvoll mehr F-22 zu fordern gibts ein nein. (Da ist das "Per un pugno di raptori"-Filmplakat ja fast schon ein aufgelegter Gag. Leone würds freuen.)

Das Recht hat er natürlich, keine Frage. Aber sollte der POTUS nicht andere Problem haben als 12 F-22? Oder um bei den Bananen zu bleiben: In Österreich streitet man wegen 24, 18 oder 15 Flugzeugen - in den USA schon um 12.

Schau mer mal... 12 mal 130... 1,56 Milliarden Dollar. Wow, das ist ja ein recht respektabler Anteil vom Verteidigungsbudget. Hätt ich meine Lupe nicht verlegt könnt ich den Anteil in einer Tortengraphik auf dem Bildschirm sogar sehen. Aber so muss ich davon ausgehen dass dieser Budgetposten zwischen den neuen Vorhängen im Pentagon und dem jährlichen Gun Oil Bedarf der Marines noch reinpasst.

Es wär mal mutig von Barack the Builder die beiden Seiten an den Tisch zu bringen - wenn der Kongress so vehement gegen Jar-Jars Pläne ist könnte vielleicht doch was wahres dran sein (auch wenn, wie ohnehin bereits erwähnt, dem Kongress die militärischen Hintergründe letzendlich wurscht sind). Denn woher sollt denn der Messias der westlichen Welt eine Ahnung von so pfui-deibel-Dingen wie Kampfflugzeugen haben? So muss er sich halt auf seine Einflüsterer verlassen...

Genauso wie im alten Leone-Film wird wahrscheinlich der einzige der ein gutes Geschäft bei der Sache macht der Leichenbestatter sein - sind halt dann 21st Cen-Fighter-Jockeys anstatt 19th Cen-Gun-Fighters die er dann einsargen muss. Und das alles nur wegen ein paar "raptori"...

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