09.01.2009

Raw numbers

Nur mal so als kleiner heads-up, die surface combatants der wichtigen Marinen der Welt (Jane's Fighting Ships 2007-2008):

United States Navy:
22 Lenkwaffenkreuzer (Bunker Hill-Klasse), 52 Lenkwaffenzerstörer (Arleigh Burke-Klasse, Mahan-Klasse, Oscar Austin-Klasse), 30 Fregatten (Oliver Hazard Perry-Klasse, McInerney-Klasse) => 104 Surface Combatants

People's Liberation Army Navy:
28 Zerstörer in 8 Klassen, 47 Fregatten in 6 Klassen => 75 Surface Combatants

Japanese Maritime Self-Defence Force:
9 Lenkwaffenzerstörer (Atago-Klasse, Kongo-Klasse, Hatakaze-Klasse, Tachikaze-Klasse), 35 Zerstörer (Takanami-Klasse, Murasame-Klasse, Asagiri-Klasse, Hatsuyuki-Klasse, Shirane-Klasse, Harune-Klasse), 9 Fregatten (Abukuma-Klasse, Ishikari-Klasse, Yuubari-Klasse) => 53 Surface Combatants

Marine Nationale:
3 Lenkwaffenzerstörer (Cassard-Klasse, Suffren-Klasse), 9 Zerstörer (Georges Leygues-Klasse, Primauget-Klasse, Tourville-Klasse), 20 Fregatten (La Fayette-Klasse, D'Estienne D'Orves-Klasse, Floreal-Klasse) => 32 Surface Combatants

RVF:
1 Nukleargetriebener Lenkwaffenschlachtkreuzer (Kirov-Klasse), 4 Lenkwaffenkreuzer (Slava-Klasse, Kara-Klasse), 9 Lenkwaffenzerstörer (Kashin-Klasse, Sovremenny-Klasse), 9 Zerstörer (Udaloy-Klasse, Udaloy II-Klasse), 6 Fregatten (Krivak-Klasse, Neustrashimy-Klasse, Gepard-Klasse) => 29 Surface Combatants

Taiwan:
4 Lenkwaffenzerstörer (Kidd-Klasse), 8 Lenkwaffenfregatten (Cheng Kung-Klasse), 14 Fregatten (La Fayette-Klasse, Knox-Klasse) => 26 Surface Combatants

Royal Navy:
8 Lenkwaffenzerstörer (Exeter-Klasse, Manchester-Klasse), 17 Lenkwaffenfregatten (Cornwall-Klasse, Norfolk-Klasse) => 25 Surface Combatants

Royal Indian Navy:
3 Lenkwaffenzerstörer (Delhi-Klasse), 5 Zerstörer (Rajput-Klasse), 3 Lenkwaffenfregatten (Talwar-Klasse), 10 Fregatten (Godavari-Klasse, Brahmaputra-Klasse, Nilgiri-Klasse) => 21 Surface Combatants

Türk Deniz Kuvvetleri:
8 Lenkwaffenfregatten (Oliver Hazard Perry-Klasse), 10 Fregatten (Yavuz-Klasse, Barbaros-Klasse, Knox-Klasse) => 18 Surface Combatants

Royal Canadian Navy:
3 Lenkwaffenzerstörer (Iroquois-Klasse), 12 Fregatten (Halifax-Klasse) => 15 Surface Combatants

Bundesmarine:
7 Lenkwaffenfregatten (Brandenburg-Klasse, Sachsen-Klasse), 8 Fregatten (Bremen-Klasse) => 15 Surface Combatants

Marina Militare:
2 Lenkwaffenzerstörer (Animoso-Klasse), 12 Fregatten (Maestrale-Klasse, Lupo-Klasse) => 14 Surface Combatants

Griechische Marine:
14 Fregatten (Hydra-Klasse, Kortenaer-Klasse) => 14 Surface Combatants

Armada Espanola:
11 Lenkwaffenfregatten (Alvaro de Bazan-Klasse, Santa Maria-Klasse, Baleares-Klasse) => 11 Surface Combatants

Marinha do Brasil:
10 Fregatten (Broadsword-Klasse, Niteroi-Klasse, Garcia-Klasse) => 10 Surface Combatants

Bizarr wirds dann wenn man die Zahlen im Verhältnis zu den schützenden Capital Ships (Trägern/Phibs) setzt...

08.01.2009

Wenn ich ihn seh sieht er mich auch

Carlo Kopp hat wieder zugeschlagen. Normalerweise würd mich das höchstens amüsieren, aber in dem Falle hat er was aufgegriffen was zum einen signifikant und zum anderen auch richtig ist.

Die angeblichen Stealth-Fähigkeiten der F-35.

Interessanterweise hat sich im Verlaufe der Entwicklung - also all den Jahren seit Pete Aldridge die F-35 zum Sieger des JSF-Contest erklärt hat - die Lightning vom recht brauchbaren Demonstrator zum eher konventionellen operationellen Flugzeug entwickelt. Macht halt doch einen Unterschied wenn man dann noch Waffen und Sensoren in den Airframe crammen muss und dann auch noch ein paar Pfund verlieren muss. Dadurch hat die F-35 noch einiges mehr von den ursprünglichen Fähigkeiten verloren.

Und für all jene die noch immer nicht wahrhaben wollen dass Stealth zuerst kommt und dann alles andere, eine kleine Anekdote aus dem Jahre 1999. Dort hat sich nämlich, anlässlich der NATO-Luftoperationen gegen Serbien (ALLIED FORCE) herausgestellt, dass die F-15 in ihren normalen Luft-Luft-Suchmodi nicht mal auf Dogfight-Distanzen fähig war die F-117 zu erfassen.

Die Geschichten von den überragenden Flugleistungen der F-35 sind ja hinlänglich bekannt. Wärs deshalb nicht umso wichtiger wenn die Lightning zumindest so stealthy wär um nicht in die Verlegenheit eines Dogfights zu kommen - und nicht schon auf hundert Meilen Entfernung wie eine Legacy-Hornet?

07.01.2009

Der Vizepräsidenten-Faktor

Jetzt wos drunten in Gaza wieder scheppert bekommen wir im Fernsehen wieder jede Menge Leichen zu sehen...

Hmm... Fernsehen und Leichen, das passt irgendwie nicht.

Man hat da immer irgendwie den Eindruck, wurscht obs in der Zeit in Bild oder im 22:20 Actionfilm ist, als ob der Tod von Menschen im Krieg ein klinischer Akt ist.

Lasst mich kurz ausführen:
Im Fernsehen führen Schussverletzungen immer zu wunderbaren Ein- und Austrittslöchern - no matter what the circumstances. Selbst in "wissenschaftlichen" Sendungen a la CSI bleibt das so.
Nun, selbst in recht derben Filmen ist das oft so.
In der Realität siehts freilich anders aus. Hochgeschwindigkeitsmunition aus Langwaffen, Feuerstösse aus vollautomatischen Waffen und Spezialammo wie sie von paramilitärischen Einheiten verwendet werden führen selten zu simplen Wunden.
Die führen meistens dazu dass ziemlich viel Gatsch überbleibt, Austrittswunden oft Melonengrösse haben und sich gelegentlich Körperteile ziemlich weit von Ursprung entfernen. Aber das will natürlich niemand sehen. Wär natürlich deutlich weniger Popcorn-Kino tauglich wenn dem Arnie in der Hälfte seiner Filme der zu Klump geschossene Feind um die Ohren fliegt - ein PG-Rating würds dafür nie geben.
Im Fernsehen führen Explosionen auch normalerweise nur dazu dass Stuntmänner möglichst weit und kunstvoll durch die Gegend fliegen. Ach ja, im Fernsehen explodieren ja auch Autos selbst bei minimaler Beschädigung und jede Standard-Handgranate macht ein Feuerwerk als ob ein Kanister Napalm hochgehen würde.
In der Realität siehts freilich anders aus. Die Schrapnelle die eine Handgranate erzeugt, die Druckwelle die pfundweise C4, TNT oder ähnliches erzeugt, oder die Splitter die eine palästinensische Rohrbombe erzeugt führen auch zu fliegenden Männer.
Nur sind die Männer dann noch selten ganz wenn sie aufschlagen. Die Stufen "Schweizer Käse", "Abgetrennte Körperteile" und "Disintegration" existieren dabei. Aber das will natürlich niemand sehen. Wär natürlich deutlich weniger Popcorn-Kino tauglich wenn dem Bruce Willis in der Hälfte seiner Filme der zu Brei gesprengte Feind um die Ohren fliegt - ein PG-Rating würds dafür nie geben.

Und solange der Tot durch eine Waffe, vor allem der Tot am Schlachtfeld, so eine klinische Aktion bleibt, bei der die Leiche einfach ins Kühlhaus kommt und nicht mit der Schneeschaufel vom Parkplatz aufgesammelt wird; solange man im Film 50, 60 Menschen erschiessen kann und damit den Blockbuster des Sommers landen kann, wirds in dieser Welt nicht sehr viel besser werden.

Wir sollten uns immer wieder deutlich machen wie brutal Krieg eigentlich ist - auch wenns unappetitlich ist.

Aber Filme in denen sowas realistisch dargestellt wird - "very graphical" wie man in den USA sagen würde - wie z.B. Saving Private Ryan (inklusive halber Soldaten), diverse Rambos (wenn sich Rambo mit der Browning durch den Feind mäht dann fliegen soviele Fetzen dass man entsetzt vor dem Bildschirm sitzt) oder Robocop (der Angriff auf Murphy bei dem ihm per Schrotflinte ein Arm abgeschossen wird) werden gleich in Grund und Boden zensiert. Weil du darfst dir als 14-jähriger zwar ansehen wie Kurt Russell im Akkord Leute erschiesst, aber bitte nicht die unappetitlichen Details davon.

Sonst würd ja kein Mensch mehr zur Army gehen wenn die wissen würden wie man da enden könnte...

05.01.2009

Schiffs-verstand

Angesichts der Fiaskos in denen der militärische Schiffsbau in den USA aktuell steckt tut es not einmal einen Blick auf die rüstungsindustrielle Landschaft an den amerikanischen Küsten zu werfen.

Interessanterweise werden in den USA Schiffe mittlerweile von Firmen gebaut die man nicht unbedingt mit Schiffen in Verbindung bringt. Nämlich von den Aerospace-Giganten.

U-Boote werden von Electric Boat gebaut, einer 100%-subsidiary von General Dynamics (eigentlich ist Electric Boat das ursprüngliche GD). GD's Werft befindet sich in Groton, CT in umittelbarer Nähe des Navy-Stützpunktes. GD hat über die Jahre unter anderem Convair in San Diego, CA und Fort Worth, TX gekauft (und später verkauft, ersteres an Raytheon und zweiteres an Lockheed Martin) sowie Chrysler's Land Warfare Division in Lima, OH. In Lima lief jahreland die Abrams-Fertigung. Bekannte Produkte mit dem GD-Stempel sind z.B. die F-16 Fighting Falcon und die BGM-109 Tomahawk.

U-Boote werden auch noch von einer anderen Firma gebaut - bekannter ist aber deren Flugzeugträgerfertigung, Newport News Shipbuilding in Newport News, VA. NNS ist eine 100%-subsidiary von Northrop Grumman. NG, als merger von Jack Northrops und Leroy Grummans Unternehmen hat in einem buying spree in den letzten Jahren alles aufgekauft was nicht niet-und-nagelfest ist. Darunter unter anderem Ryan in San Diego, CA (vom Teledyne-Konzern) sowie TRW in Lyndhurst, OH. Ach ja, und Teile des Litton-Konzernes - dazu gleich mehr.

Kriegsschiffe, also Zerstörer und sonstiges, werden von Ingalls, Pascagoula, MS gebaut. Ingalls war eine 100%-subsidiary von Litton und gehört damit jetzt NG. Litton baut übrigens auch diese kompakten amphibischen Dockschiffe (aka Hubschrauberträger).
Zweiter im Bunde ist Bath in Bath, ME. Nun, Bath ist genauso unabhängig wie Ingalls - eine 100%-subsidiary von GD.

Stichwort Dockschiffe: Die neuen San Antonios werden bei Avondale in Westwego, LA gebaut. Avondale ist eine 100%-subsidiary, na klar, von NG.

Nun, es braucht sich niemand zu wundern. Wenn der ganze militärische Schiffbau in den USA in den Händen von 2 (in Worten: zwei) Firmen ist - welche miteinander nahezu 40% des gesamten Beschaffungsbudgets der US Streitkräfte kontrollieren - macht dies schon klar warum der Schiffbau in einem all time low ist. Quasi-Monopolbildung...

Ach ja, manch einer vermisst LockMart auf dieser Liste. Keine Bange. Zum einen fahren bei der Navy noch genug Kähne rum die bei Lockheed gebaut wurden (ja, auch die hatten sich da mal eingekauft - siehe z.B. die bekannte Sea Shadow), und zum anderen ist ja LockMart auch in der LCS-Sache drin. Ach, ich bekomm schon wieder Kopfweh.

Aber was beschwer ich mich. Diverse Lebensmittelkonzerne stellen heutzutage auch alles vom Waschmittel über Katzenfutter bis zum Speiseeis her. Unilever statt Northrop Grumman, Kraft Jacobs Suchard statt General Dynamics und Masterfoods statt Lockheed Martin. Was mein Hausverstand wohl dazu sagt?

04.01.2009

Maxwell's Luftstreitkräfte: Die OV-31 Bronco

Die Cessna V-1 Bird Dog wurde in den 50ern in der Verbindungs- (UV-1A) und der FAC-Rolle (OV-1B) beschafft. Mitte der 60er sollte das Muster abgelöst werden; in der Verbindungsrolle wurde die Potez U-15B Paris beschafft, für die FAC-Mission konnte jedoch kein geeignetes Muster gefunden werden. Als Interimslösung wurden KW-gesteigerte OV-1C verwendet.

Nach der Beendigung des Rüstungsembargos seitens der USA wurde, auch aufgrund der guten Ergebnisse in Asien, die North American Rockwell Bronco 1970 ausgewählt. Die Bronco stand gerade in der auslaufenden Fertigung für das US Marine Corps. Eine Ausführung analog der OV-10D der Marines wurde gewählt und ab Mai 1971 als OV-31A in Dienst gestellt.

Die letzte von insgesamt 35 Maschinen wurde im Oktober 1972 übernommen. Zur ursprünglichen Bewaffnung gehörten neben diversen ungelenkten Bomben, Raketen und Gunpods auch lasergelenkte Clusterbomben des Types Pave Storm welche über ein Podsystem Pave Knife gelenkt wurden.

Mit Ende 1979 stehen die OV-31 bei folgenden Einheiten im Dienst:

Schulgeschwader 31, Heeresfliegerbasis Allentsteig
  • Schulstaffel 31
Gefechtsfeldaufklärungsgeschwader 55, Heeresfliegerbasis Allentsteig
  • Gefechtsfeldaufklärungsstaffel 15 "Bird Dogs"
  • Gefechtsfeldaufklärungsstaffel 25 "Broncos"
Nach dem beschlossenen Ausscheiden der F-12 Gina aus dem Inventar soll zumindest ein Teil davon durch weitere Broncos ersetzt werden. 31 gebrauchte OV-10D+ Broncos wurden in den USA bereits beschafft und sollen ab 1980 als OV-31B zulaufen; die vorhandene Flotte soll auf einen vergleichbaren Standard gebracht werden.

03.01.2009

Fourteen days

Pünktlich zu Jahresende wurde - wie vorgesehen nach 30 Jahren - ein Papierl aus britischen Archiven freigegeben welches in manchen Kreise zu Amüsement, in anderen zu Entsetzen und in einigen zu Achselzucken - "Wir habens euch gesagt" - geführt hat.

Ein JIC-Report, datierend aus Ende 1977, beschreibt darin die erschreckende Unfähigkeit der Briten in einem etwaigen Konflikt gegen die Sowjetunion auch nur annähernd brauchbaren Widerstand zusammenzubringen. Gut, nicht dass das wirklich was neues ist.

Die Sowjets hätten Zeit ihres Lebens mit der NATO den Boden aufwischen können. Die konventionelle Übermacht war gewaltig - die US Army wurde bei Liniendivisionen von der roten Armee mehr als 4:1 geschlagen (die sowjetischen Divisionen östlich des Urals ganz ausser acht gelassen), die Air Force war bei taktischen Kampfflugzeugen etwa 3:1 outnumbered. Das wusste man auch bei der NATO - warum brauchte man wohl sonst eimerweise taktische Nukes mit denen man ganze Lagerhallen in East Anglia, den Lowlands und der Pfalz gefüllt hatte?

Die Royal Air Force ging davon aus nach spätestens 6 Tagen alleine wegen der Belastung des Materials Mensch den Betrieb einstellen zu müssen. Es waren schlicht keine Maintainers, Piloten und Armorer mehr übrig die noch einsatzfähig waren. Und die US Air Force ging davon aus nach etwa zwei Wochen keine nennenswerte konventionelle Kampfkraft mehr aufbringen zu können.

Angesichts dieses Reports aus dem 77er Jahr ist es auch ganz interessant zu sehen dass kurz darauf Sir John Hackett seinen Roman "The Third World War" veröffentlicht hat - man kann wohl davon ausgehen dass Hackett (der ja schon zehn Jahre zuvor das gesagt hatte was sich im Report befindet) - obwohl schon in Pension - auch wusste was da drinnenstand und dies auf eine plakative Art der Öffentlichkeit nahebringen wollte.

02.01.2009

We will, we will rock(et) you!

Ein Präventivschlag ist nie besonders toll. Im besten Falle stützt man sich auf solide Information und muss nur durch den politischen Sturm durch. Im Normalfall hat man ein paar halbseidene Informationen und stützt sich auf das Bauchgefühl eines Beraters. Im schlimmsten Fall wurden einem falsche Infos zugespielt und man bombt ein Krankenhaus weg.

Das beste - der ultimative moralische Sieg - ist aber wenn die Dinger wegen denen man überhaupt das ganze Spektakel veranstaltet dann sogar noch während des Feuerwerkes verwendet werden. Quasi so als wären der US Army 2002 die Chemieraketen die Saddam noch rechtzeitig nach Syrien geschafft hat tatsächlich beim Einmarsch auf die Köpfe gefallen.

Etwas vergleichbares spielt sich aktuell im Gaza-Streifen ab. Dort bombt man die Palästinenser in Grund und Boden "weil es dort an allem mangelt, nur nicht an Raketen". Und prompt, kaum hat die Kampagne begonnen beginnen die Palis den Einsatz zu rechtfertigen - indem sie die Langstreckenraketen aus der Fabriksfertigung aus dem Keller holen und gen Tel Aviv schicken.

Interessanterweise hat diese Fabriksfertigung in China stattgefunden - und bei allem was man den ChiChomms nachsagen kann, sie verkaufen zwar Waffen an jeden Westentaschendiktator zwischen hier und Kapstadt, aber nicht an irgendwelche dahergelaufenen Kameltreiber die die Ware mit Säcken bezahlen auf denen ein Dollarzeichen aufgedruckt ist. Wie die Raketen dann nach Palästina gekommen sind ist wohl leicht erklärt - ein mit "I" beginnendes Land am Golf welches noch nicht von den USA besetzt ist hat da seine Finger im Spiel.

Und bei solchen Aktionen (in erinnere nur an die Antischiffswaffen der Hezbollah während des Libanon-Feldzuges - die sind auch via Iran aus China gekommen) ist der Iran laufend damit beschäftigt einem zukünftigen Präsidenten Obama tatsächlich Gründe zu liefern ein paar iranische Städte in Schutt und Asche zu legen...

Ich möcht mir nämlich lieber nicht ausmalen was die Iraner mit irgendwelchem nuklearen Zeugs machen würde - das findet sich dann womöglich auch in einem Keller in Gaza. Und kurz danach in der Vorstadt von Tel Aviv.
Müsste man den Queen Song dann umschreiben... we will, we will nuke you...