Jetzt wo wieder Krieg vor der europäischen Haustür ist, könnten wir uns vielleicht überlegen wie die Europäer das machen könnten wenn die USA nicht zur Stelle sind.
Schaun mer mal...
Wenn wir für den Moment mal davon ausgehen dass MEDCOM so eine Operation alleine durchführen müsste (granted, technisch gesehen hört MEDCOMs AOR an der 12-Meilen-Grenze vor Libyen auf und OFCOM würde den Einsatz leiten) würde ihnen in der unmittelbaren Anfangsphase der Nachfolger von NATOs STANAVFORMED zu Verfügung stehen.
Das wäre Task Force 33, auf dem Papier bestehend aus:
E.N.S. Andrea Doria DLG, De Ruyter Klasse
E.N.S. Cordoba FF, Hamburg Klasse
E.N.S. Firenze FF, Hamburg Klasse
E.N.S. Lyon FF, Hamburg Klasse
E.N.S. Split FF, Hamburg Klasse
E.N.S. Thessaloniki FF, Hamburg Klasse
(E.N.S. steht klarerweise für European Naval Ship; und wer erinnert sich noch an den alten DLG-Designator der Navy aus dem Jahre Schnee? - und ja, die Fregatten werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Little Macs bezeichnet)
Dieser Gruppe würde eine Schlagkraft von 40 SLAMER ATA (jeweils 8 aus den Startern der Fregatten) und 36 MdCN (aus dem VLS der Andrea Doria) zur Verfügung stehen. Die Andrea Doria wäre darüberhinaus zum Raumschutz und damit zur begrenzten Erzwingung der NFZ fähig, mit ihren 48 Aster 30.
Als Hammer würde MEDCOM wohl TF32 zur Verfügung stehen, bestehend aus:
E.N.S. Caio Duilio CSG, Invincible Klasse
E.N.S. Suffren DDG, Howe Klasse
E.N.S. Alvaro de Bazan DDG, Howe Klasse
E.N.S. Barbaros DDG, Howe Klasse
E.N.S. Vasco da Gama DDG, Howe Klasse
E.N.S. Geneve FF, Hamburg Klasse
(Ja, ein CSG. 16,000 Tonnen schwer, zwei 155mm Zwillinge und ein VLS so gross wie das zweier Burkes. Und zwei Chopper hinten droben. CAVIAR-Feuerleitsystem. Eventuell nukleargetrieben. Die penultimative Kumulation aus Boordas Arsenal Ship und dem nie durchgezogenen CSG-Upgrade der Long Beach.)
216 MdCN und 264 Aster 30 - die Gruppe hat genug Feuerkraft um manches Land, Lybien unter anderem, im Alleingang zu toasten.
Und wenn das nicht reicht kann man immer noch die Jungs aus dem Atlantik rufen...
Posts mit dem Label Fiktive Streitkräfte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fiktive Streitkräfte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
28.03.2011
21.11.2010
Freude schöner Götterfunken
Im Blau-Weiss-Roten Oktober hat Prometheus mal gemeint ich möchte doch auch (m)eine Soll-Aufstellung der US-Streitkräfte zamschreiben.Ja von wegen. Den Karren kann sich der Jar-Jar ganz allein aus dem Dreck ziehen. Da helf ich ihm nicht.
Ausserdem müsst ich dabei auf tausende Gegebenheiten Rücksicht nehmen - das will ich nicht. Dann beginn ich lieber mit einem relativ cleanen sheet Papier.
Wie wärs zum Beispiel mit einer kombinierten europäischen Armee? Dem erklärten Traum der Bundesheerauflöser, NATO-Verabscheuer und megalomanischer EU-Aussenpolitiker?
Ich halt euch auf dem laufenden wo das noch hinführt...
.
15:17
Labels:
Deutschland,
Fiktive Streitkräfte,
Frankreich,
NATO,
Österreich,
Schweiz,
Spanien,
Türkei
13.09.2009
Barracken (nein, heute kein Obama)
Mancher erinnert sich vielleicht noch an die 1st Armored Division/1. Panzerdivision. So würde diese Einheit in ihrer Friedensgliederung aussehen:
(Natürlich wieder vollständig anglisiert.)
Force Readiness Command
Headquarters: Steedrip Barracks, Vienna
1st Heavy Brigade - Stonefield Barracks, Grossmittel
Headquarters: Castle County Barracks, Eisenstadt
Die 7 Guard-Regimenter mobilisieren nicht alle in die 1st AD sondern auch in die darüber stehende First Army als auch in heeresunmittelbare Einheiten.
(Während bei den Einheiten selbst die österreichische Entsprechung klar sein sollte hab ich mich bei den Kasernen richtig ins Zeug gelegt. Ich hab die deutschen Namen recht kreativ anglisiert - die Castle County Barracks sind dann logischerweise die Burgenlandkaserne. Die Kasernen sind immer nach einem topographischen Merkmal der Gegend in der sie sich befinden benannt. Dessen Namensursprung hab ich recherchiert und übersetzt. Versuchts mal einzudeutschen.)
(Natürlich wieder vollständig anglisiert.)
Force Readiness Command
Headquarters: Steedrip Barracks, Vienna
1st Heavy Brigade - Stonefield Barracks, Grossmittel
- 1st Brigade Support Battalion
- 1-1st Armored Regiment
- 2-1st Armored Regiment
- 3-1st Armored Regiment
- 3-5th Infantry Regiment
- 1-3rd Field Artillery Regiment
- 1-10th Air Defense Artillery Regiment
Headquarters: Castle County Barracks, Eisenstadt
- 1st Engineer Battalion - Castle County Barracks, Eisenstadt
- 1st Support Battalion - Castle County Barracks, Eisenstadt
- 1st Maintenance Battalion - Castle County Barracks, Eisenstadt
- 1st Medical Battalion - Castle County Barracks, Eisenstadt
- 3rd Training Brigade - Loamy Range Barracks, Kaisersteinbruch
- 101st (LA) National Guard Regiment - Stonefield Barracks, Grossmittel
- 102nd (BL) National Guard Regiment - Castle County Barracks, Eisenstadt
- 103rd (BL) National Guard Regiment - Loamy Range Barracks, Kaisersteinbruch
- 104th (LA) National Guard Regiment - Wiener Neustadt AFB
- 105th (LA) National Guard Regiment - Bad Voslau AFB
- 106th (BL) National Guard Regiment - National Guard Armory, Bruck an der Leitha
- 108th (BL) National Guard Regiment - National Guard Armory, Neusiedl am See
Die 7 Guard-Regimenter mobilisieren nicht alle in die 1st AD sondern auch in die darüber stehende First Army als auch in heeresunmittelbare Einheiten.
(Während bei den Einheiten selbst die österreichische Entsprechung klar sein sollte hab ich mich bei den Kasernen richtig ins Zeug gelegt. Ich hab die deutschen Namen recht kreativ anglisiert - die Castle County Barracks sind dann logischerweise die Burgenlandkaserne. Die Kasernen sind immer nach einem topographischen Merkmal der Gegend in der sie sich befinden benannt. Dessen Namensursprung hab ich recherchiert und übersetzt. Versuchts mal einzudeutschen.)
16.07.2009
Das Rad neu erfinden...
Aktuell versuch ich meinen Streitkräften (dem Heer) ein paar Einheiten zu beschaffen. Nachdem das Konzept ja mittlerweile steht (samt TOEs) versuch ich einen Verlauf der verwendeten Plattformen zu erstellen.Dabei stolpert man interessanterweise über ein Konzeptloch bei den westlichen Streitkräften. Abgesehen von ein paar popeligen Scout Cars hats bis weit in die 70er gedauert (1976, um genau zu sein) bis man im Westen Radfahrzeuge eingeführt hat - zu dem Zeitpunkt hat man in der Tschechoslowakei schon eine 152er Haubitze auf Radlafette gefertigt und der Pakt hatte 10,000e BTRs/BRDMs im Feld.
Woher kommts? Die Einheiten die beim Pakt über die Jahrzehnte hindurch mit diesem ganzen Rad-Gemüse operiert haben (also die klassischen MotSchützen) waren nicht wirklich Panzergrenadiere, sie waren aber auch keine Jäger (ich mein, technisch gesehen war das die MechInf der Army auch nicht, aber die Army hat sie als mechanized eingesetzt was nicht wirklich schlau war) - es gab auf Seite der NATO kein Gegenstück. Dort hat man nämlich die Jäger kaum motorisiert, und wenn, dann in Bedfords und MUTTs.
Das war auf Seiten der Sowjets recht schlau - man hat nämlich für relativ geringen Aufwand (was kosten schon ein paar Aludosen mit sechs Reifen und einer 14,5er am Dachl) die Schlagkraft der Jäger um Magnituden verstärkt.
Als man dann - in diesem Jahrzehnt - im Westen auch damit begonnen hat large scale solche 6x6 oder 8x8-Geräte einzuführen hat man interessanterweise keine recht günstigen APCs mehr gewählt um den Jägern mehr Schlagkraft zu verleihen (das wird ja in diesem Jahrhundert durch die unsäglichen gepanzerten LKWs der MRAP-Klasse wahrgenommen) sondern man hat schwachbrüstige IFVs daraus gemacht und damit (allzeit kostenbewusst) die Grenadiere ausgerüstet - was für diese natürlich einen Fähigkeitsverlust bedeutet.
Wenn mans so betrachtet wärs wohl gescheiter gewesen diese "Neuerfindung" des Rades ausserhalb der Sowjetunion hätte nie stattgefunden.
06.07.2009
Uncle Max wants you!
Meine fiktiven Streitkräfte sind ja eigentlich nichts anderes als eine einzige grosse Was-wäre-wenn-Situation.Die tatsächliche Auswertung von WWW-Situationen geschieht ja meistens in speziellen Simulationsprogrammen. Diese Simulationsprogramme sind im Normalfall für Joe Citizen ja nicht zugänglich - die laufen nur in Ft. Monroe oder Sandhurst.
Na, nicht ganz. Bohemias VBS-Serie (Virtual Battlespace) wird seit etwa 7 Jahren von einigen Streitkräften (darunter auch der US Army) zur Ausbildung verwendet weil dort (zumindest für manche Szenarien - strategische Luftschläge simulieren sich da eher schlechter) eine recht realitätsnahe Simulation von "Krieg" möglich ist.
Das gute ist nun, eine abgespeckte Variante von VBS gibts auch am zivilen Markt - beim Libro ums Eck, etwa.
Die ultimative Militärsimulation
ArmaII, wie das auf VBS3 aufbauende Spiel (ich mein, die Preussen haben das zu Zeiten von Scharnhorst und Co. ja auch Kriegsspiel genannt) heisst, hat sich leider sehr weit weg von mechanisierter Kriegführung entfernt und ist immer mehr zum Taktikshooter geworden.
ArmaII ist aber, wie die Vorgänger Armed Assault und Operation Flashpoint, eine sehr taugliche Basis für Mods...
...Mods mit meinen fiktiven Streitkräften etwa. Wo im Jahre 1986 die Commies die NATO toasten wollen und Österreich im Weg ist. Aber nicht das Österreich mit eingegrabenen T34 und 200.000 Mann Mob-Stärke - nein, das Österreich mit fast 2.000 Kampfpanzern und einer Luftwaffe die diese Bezeichnung auch verdient.
Und wer sich jetzt denkt "Hey, Arma-modden, das kann ich doch" und "Der Typ hat so einen totalen Vogel, das muss ich mir ansehen" der möchte sich bei mir melden. Im offiziellen Forum hab ich schon angefragt - vielleicht bekomm ich ja ein Team zusammen.
01.05.2009
Am Boden bleiben
1st Armored Division
Die 1. Panzerdivision des Bundesheeres! Laut Heeresgliederung 1982 1982 durch Umgliederung der 1. Panzergrenadierdivision entstanden und 1992 wieder aufgelöst, war die südöstlich von Wien (also im klassischen Panzergelände) stationierte 1. PzDiv mit ihren 11.400 Mann der Hammer des Bundesheeres - oder eher der Amboss, der erste "Halt" für die anrückenden sowjetischen und ungarischen Truppen.
Aber damits ein bisschen besser klingt hab ich die Bezeichnungen (hier) einfach anglisiert...
Ja, ich hab auch Bodenstreitkräfte erschaffen - auch wenn ich den Boden der österreichischen Realität dabei verlassen musste.
- 1st Air Defense Artillery Regiment - BL ARNG
- 1-1st Cavalry Regiment - BL ARNG
- 1st Engineer Battalion
- 1-1st Signals Regiment - BL ARNG
- 1st Chemical Battalion - BL ARNG
- 1st Support Battalion
- 1st Maintenance Battalion
- 1st Medical Battalion
- 1st Brigade Support Battalion
- 1-1st Armored Regiment
- 2-1st Armored Regiment
- 3-1st Armored Regiment
- 3-5th Infantry Regiment
- 1-3rd Field Artillery Regiment
- 1-10th Air Defense Artillery Regiment
- 3rd Brigade Support Battalion
- 1-3rd Armored Regiment
- 1-16th Armored Regiment
- 2-16th Armored Regiment
- 1-1st Infantry Regiment
- 2-3rd Field Artillery Regiment
- 2-10th Air Defense Artillery Regiment
- 5th Brigade Support Battalion
- 2-3rd Armored Regiment
- 1-17th Armored Regiment
- 2-17th Armored Regiment
- 1-3rd Infantry Regiment
- 3-3rd Field Artillery Regiment
- 3-10th Air Defense Artillery Regiment
- 7th Brigade Support Battalion
- 1-5th Infantry Regiment
- 2-5th Infantry Regiment
- 3-3rd Armored Regiment
- 4-3rd Field Artillery Regiment
- 4-10th Air Defense Artillery Regiment
- 14th Tank Destroyer Battalion
- 33rd Brigade Support Battalion
- 1/1st Artillery Regiment
- 2/1st Artillery Regiment
- 3/1st Artillery Regiment
Die 1. Panzerdivision des Bundesheeres! Laut Heeresgliederung 1982 1982 durch Umgliederung der 1. Panzergrenadierdivision entstanden und 1992 wieder aufgelöst, war die südöstlich von Wien (also im klassischen Panzergelände) stationierte 1. PzDiv mit ihren 11.400 Mann der Hammer des Bundesheeres - oder eher der Amboss, der erste "Halt" für die anrückenden sowjetischen und ungarischen Truppen.
Aber damits ein bisschen besser klingt hab ich die Bezeichnungen (hier) einfach anglisiert...
Ja, ich hab auch Bodenstreitkräfte erschaffen - auch wenn ich den Boden der österreichischen Realität dabei verlassen musste.
24.01.2009
Maxwell's Luftstreitkräfte: FH Deutsch Wagram
Der Fliegerhorst Deutsch Wagram wurde 1938 durch die Deutsche Luftwaffe als Reaktivierung des ehemaligen k.u.k. Fliegerhorst Strasshof eröffnet. 1943/44 wurde eine 3.000 m Beton-Runway errichtet, zu dieser Zeit eine der längsten in Europa.
Von 1945 bis 1955 wurde der Horst durch die VVS benutzt - Teile der 8. GvBAD waren dort mit Il-28 Beagle stationiert.
Im Juli 1955 wurde der Horst durch die Luftstreitkräfte übernommen und als "Horstgruppe Deutsch Wagram" (HG DW) durch das Fliegerunterstützungskommando direkt geführt.
Die Baumassnahmen begannen umgehend: Die Piste wurde saniert, im Süden wurde ein Vorfeld errichtet, mehrere Verwaltungsgebäude, ein unterirdisches Tanklager sowie insgesamt 20 HAS. Ausserdem wurden südlich der Basis Militärwohnungen für mehr als einhundert Familien errichtet.
Die Bauarbeiten konnten im Mai 1957 abgeschlossen werden.
Mit 1. Januar 1957 wurde in Deutsch Wagram die "Fliegerhorstabteilung Deutsch Wagram" (FlHAbt DW) unter dem Kommando von Oberstleutnant Martin Schwan offiziell aufgestellt.
Die erste Einheit in Deutsch Wagram war die Jagdbomberstaffel 2 (JBSta 2) welche ebenfalls mit 1. Januar unter dem Kommando von Oberstleutnant Andreas Rentenberger aufgestellt wurde. Die Einheit war mit F-5A Thunderstreak ausgestattet.
Mit 1. Februar 1957 wurde das Fliegerabwehrbataillon 6 (FlAB 6) der Luftstreitkräfte unter dem Kommando von Major Wolfgang Janeschitz aufgestellt. Das Bataillon war mit 75mm Fliegerabwehrkanonen M3 ausgestattet welche den Schutz des Horstes übernehmen sollten.
Am 1. April 1957 wurde JBSta 2 zu JBSta 4 und FlAB 6 zu FlAB 42 umbenannt.
JBSta 4 wurde am selben Tag dem in Deutsch Wagram aufgestellten Jagdbombergeschwader 41 (JBG41) unter dem Kommando von Oberst Hans-Peter Harland unterstellt.
Am 1. September 1958 wurde schliesslich die zweite Staffel, Jagdbomberstaffel 19 (JBSta 19), aufgestellt. Bis Februar 1959 konnte das Geschwader insgesamt 28 Maschinen übernehmen.
1959/60 wurden weitere Gebäude für die Fliegerabwehreinheiten errichtet, ein gehärtetes Waffenlager, ein Instandhaltungsbereich sowie sechs weitere Hangare.
1964 wurde ein weiterer Ausbau durchgeführt. Die Runway wurde im Süden um 350 m verlängert und im Gegenzug der nördlichste Abschnitt stillgelegt. Ausserdem wurden zusätzliche Taxiways errichtet, sowie eine Dispersal-Zone mit acht Revetments.
1966/67 wurde JBG41 auf F-4C Sabre umgerüstet.
1966 wurde ein eigener Bahnterminal mit Anschluss an den Bahnhof Strasshof am Gelände des Fliegerhorstes errichtet.
1969/70 wurde JBG41 auf F-16D Mirage umgerüstet. Dabei wurde das Waffenlager ausgebaut und der Instandhaltungsbereich vergrössert.
1971 wurde FlAB 42 auf das Fliegerabwehrraketensystem GAINFUL umgerüstet (und zu Fliegerabwehrraketenstaffel 42 - FlARakSta 42 - umbenannt). Dem vorhergehend wurde eine eigene Fliegerabwehrzentrale, eine neue Radaranlage sowie drei Annexe für die Startanlagen errichtet.
1974 wurden zusätzliche Wohnungen errichtet.
1978 wurden sechs neue Hangars errichtet sowie die ursprünglichen Wohnungen und Verwaltungsgebäude saniert.
Mit Ende 1979 wird FH Deutsch Wagram durch die folgenden Einheiten belegt:
Von 1945 bis 1955 wurde der Horst durch die VVS benutzt - Teile der 8. GvBAD waren dort mit Il-28 Beagle stationiert.
Im Juli 1955 wurde der Horst durch die Luftstreitkräfte übernommen und als "Horstgruppe Deutsch Wagram" (HG DW) durch das Fliegerunterstützungskommando direkt geführt.
Die Baumassnahmen begannen umgehend: Die Piste wurde saniert, im Süden wurde ein Vorfeld errichtet, mehrere Verwaltungsgebäude, ein unterirdisches Tanklager sowie insgesamt 20 HAS. Ausserdem wurden südlich der Basis Militärwohnungen für mehr als einhundert Familien errichtet.
Die Bauarbeiten konnten im Mai 1957 abgeschlossen werden.
Mit 1. Januar 1957 wurde in Deutsch Wagram die "Fliegerhorstabteilung Deutsch Wagram" (FlHAbt DW) unter dem Kommando von Oberstleutnant Martin Schwan offiziell aufgestellt.
Die erste Einheit in Deutsch Wagram war die Jagdbomberstaffel 2 (JBSta 2) welche ebenfalls mit 1. Januar unter dem Kommando von Oberstleutnant Andreas Rentenberger aufgestellt wurde. Die Einheit war mit F-5A Thunderstreak ausgestattet.
Mit 1. Februar 1957 wurde das Fliegerabwehrbataillon 6 (FlAB 6) der Luftstreitkräfte unter dem Kommando von Major Wolfgang Janeschitz aufgestellt. Das Bataillon war mit 75mm Fliegerabwehrkanonen M3 ausgestattet welche den Schutz des Horstes übernehmen sollten.
Am 1. April 1957 wurde JBSta 2 zu JBSta 4 und FlAB 6 zu FlAB 42 umbenannt.
JBSta 4 wurde am selben Tag dem in Deutsch Wagram aufgestellten Jagdbombergeschwader 41 (JBG41) unter dem Kommando von Oberst Hans-Peter Harland unterstellt.
Am 1. September 1958 wurde schliesslich die zweite Staffel, Jagdbomberstaffel 19 (JBSta 19), aufgestellt. Bis Februar 1959 konnte das Geschwader insgesamt 28 Maschinen übernehmen.
1959/60 wurden weitere Gebäude für die Fliegerabwehreinheiten errichtet, ein gehärtetes Waffenlager, ein Instandhaltungsbereich sowie sechs weitere Hangare.
1964 wurde ein weiterer Ausbau durchgeführt. Die Runway wurde im Süden um 350 m verlängert und im Gegenzug der nördlichste Abschnitt stillgelegt. Ausserdem wurden zusätzliche Taxiways errichtet, sowie eine Dispersal-Zone mit acht Revetments.
1966/67 wurde JBG41 auf F-4C Sabre umgerüstet.
1966 wurde ein eigener Bahnterminal mit Anschluss an den Bahnhof Strasshof am Gelände des Fliegerhorstes errichtet.
1969/70 wurde JBG41 auf F-16D Mirage umgerüstet. Dabei wurde das Waffenlager ausgebaut und der Instandhaltungsbereich vergrössert.
1971 wurde FlAB 42 auf das Fliegerabwehrraketensystem GAINFUL umgerüstet (und zu Fliegerabwehrraketenstaffel 42 - FlARakSta 42 - umbenannt). Dem vorhergehend wurde eine eigene Fliegerabwehrzentrale, eine neue Radaranlage sowie drei Annexe für die Startanlagen errichtet.
1974 wurden zusätzliche Wohnungen errichtet.
1978 wurden sechs neue Hangars errichtet sowie die ursprünglichen Wohnungen und Verwaltungsgebäude saniert.
Mit Ende 1979 wird FH Deutsch Wagram durch die folgenden Einheiten belegt:
- Fliegerhorststaffel 4 mit UH-22B Alouette und U-13B Paris (Teil der Betriebsdivision, Camp Roeder)
- Jagdbombergeschwader 41 mit F-16F Mirage (Jagdbomberstaffel 4 "Obsoletes" und Jagdbomberstaffel 19 "Deltas")(Teil von Luftdivision 24, FH Zwölfaxing)
- Fliegerabwehrraketenstaffel 42 (Teil von Fliegerabwehrraketengeschwader 4, FH Langenlebarn; Teil von Luftdivision 26, FH Aspern) mit Fliegerabwehrraketensystem GAINFUL
04.01.2009
Maxwell's Luftstreitkräfte: Die OV-31 Bronco
Die Cessna V-1 Bird Dog wurde in den 50ern in der Verbindungs- (UV-1A) und der FAC-Rolle (OV-1B) beschafft. Mitte der 60er sollte das Muster abgelöst werden; in der Verbindungsrolle wurde die Potez U-15B Paris beschafft, für die FAC-Mission konnte jedoch kein geeignetes Muster gefunden werden. Als Interimslösung wurden KW-gesteigerte OV-1C verwendet.
Nach der Beendigung des Rüstungsembargos seitens der USA wurde, auch aufgrund der guten Ergebnisse in Asien, die North American Rockwell Bronco 1970 ausgewählt. Die Bronco stand gerade in der auslaufenden Fertigung für das US Marine Corps. Eine Ausführung analog der OV-10D der Marines wurde gewählt und ab Mai 1971 als OV-31A in Dienst gestellt.
Die letzte von insgesamt 35 Maschinen wurde im Oktober 1972 übernommen. Zur ursprünglichen Bewaffnung gehörten neben diversen ungelenkten Bomben, Raketen und Gunpods auch lasergelenkte Clusterbomben des Types Pave Storm welche über ein Podsystem Pave Knife gelenkt wurden.
Mit Ende 1979 stehen die OV-31 bei folgenden Einheiten im Dienst:
Schulgeschwader 31, Heeresfliegerbasis Allentsteig
Nach der Beendigung des Rüstungsembargos seitens der USA wurde, auch aufgrund der guten Ergebnisse in Asien, die North American Rockwell Bronco 1970 ausgewählt. Die Bronco stand gerade in der auslaufenden Fertigung für das US Marine Corps. Eine Ausführung analog der OV-10D der Marines wurde gewählt und ab Mai 1971 als OV-31A in Dienst gestellt.
Die letzte von insgesamt 35 Maschinen wurde im Oktober 1972 übernommen. Zur ursprünglichen Bewaffnung gehörten neben diversen ungelenkten Bomben, Raketen und Gunpods auch lasergelenkte Clusterbomben des Types Pave Storm welche über ein Podsystem Pave Knife gelenkt wurden.
Mit Ende 1979 stehen die OV-31 bei folgenden Einheiten im Dienst:
Schulgeschwader 31, Heeresfliegerbasis Allentsteig
- Schulstaffel 31
- Gefechtsfeldaufklärungsstaffel 15 "Bird Dogs"
- Gefechtsfeldaufklärungsstaffel 25 "Broncos"
11.12.2008
Maxwell's Luftstreitkräfte: Die C-28 Curl
Die in den 50ern in den USA beschafften Fairchild C-5 Provider Transporter zeigten recht bald ihre leistungsmässigen Beschränkungen. Da die österreichische Luftfahrzeugindustrie in den 60ern noch keinen Grossumbau des Flugzeuges (analog der C-123K) durchführen konnte, sollte ein Nachfolgemuster beschafft werden. Neben einem von der Nutzlast und Reichweite vergleichbarem Modell - welches später die C-24 wurde - sollte auch ein kleineres Muster beschafft werden.
Zu dieser Zeit waren Muster in dieser Leistungsklasse im Westen bestenfalls im frühen Entwicklungsstadium und so wurde die bei den sowjetischen Luftstreitkräften gerade erst in Erprobung befindliche Antonov An-26 im Herbst 1968 ausgewählt.
Ab Januar 1970 wurden 19 Flugzeuge vom Typ C-28A (An-26) beschafft. Die letzte Maschine wurde im Juli 1971 übernommen. 1974 wurden vier C-28A zu MEDEVAC-Versionen HC-28B umgebaut.
Mit Ende 1979 stehen die C-28 bei folgenden Einheiten im Dienst:
Lufttransportgeschwader 27, Flughafen Schwechat
Ein weiteres Modernisierungsprogramm "Curl 82" ist zur Zeit in Planung.
Zu dieser Zeit waren Muster in dieser Leistungsklasse im Westen bestenfalls im frühen Entwicklungsstadium und so wurde die bei den sowjetischen Luftstreitkräften gerade erst in Erprobung befindliche Antonov An-26 im Herbst 1968 ausgewählt.
Ab Januar 1970 wurden 19 Flugzeuge vom Typ C-28A (An-26) beschafft. Die letzte Maschine wurde im Juli 1971 übernommen. 1974 wurden vier C-28A zu MEDEVAC-Versionen HC-28B umgebaut.
Mit Ende 1979 stehen die C-28 bei folgenden Einheiten im Dienst:
Lufttransportgeschwader 27, Flughafen Schwechat
- Lufttransportstaffel 29 "Providers"
- Lufttransportstaffel 76 "Curlers"
Ein weiteres Modernisierungsprogramm "Curl 82" ist zur Zeit in Planung.
02.12.2008
Maxwell's Luftstreitkräfte: Die F-15 Draken
Noch während der 50er Jahre wurde die Beschaffung eines Nachfolger der eben erst zulaufenden North American F-4 Sabre Jagdflugzeuge eingeleitet. Die erste Phase - eine interimistische Lösung - mündete in der North American F-8 Super Sabre, die zweite Phase - als "Jfz 1961/63" bezeichnet - führte zur Saab F-15 Draken.
Bei der von Oktober 1962 bis April 1963 laufenden Erprobung konnte sich die Saab XF-15A Draken (J35B1) gegen die English Electric XF-14A Lightning und die Dassault XF-16A Mirage III durchsetzen.
Ab Oktober 1963 wurden 110 Flugzeuge beschafft: 10 zweisitzige Trainer TF-15B (Sk35C), 88 Abfangjäger F-15C/E (J35D1, J35D2, J35F1) und 12 taktische Aufklärer RF-17D (S35E). Die letzten Maschinen wurden im November 1967 übernommen.
Die ursprüngliche Bewaffnung waren - neben den zwei Bordkanonen - Kurzstrecken-Lenkwaffen vom Typ Sidewinder.
Von 1969 bis 1972 wurden die F-15C/E zu F-15F modernisiert. Dabei wurde unter anderem ein IRST integriert sowie Mittelstrecken-Lenkwaffen vom Typ R.530 der Bewaffnungspalette hinzugefügt.
Ein umfangreiches Modernisierungsprogramm wurde 1976 gestartet. Unter der Bezeichnung "Draken Mod" wurden bis 1978 zwei schwedische J35B zu XF-15G Super Draken umgebaut. Die Super Draken hatte veränderte Tragflügel, zusätzliche Canards, ein Puls-Dopplerradar, ein neues Triebwerk sowie Änderungen an der Bewaffnung: eine Kanone wurde entfernt, dafür wurden neue Mittelstrecken-Lenkwaffen vom Typ Sky Flash integriert.
Noch während die Erprobung lief wurden ab 1979 die ersten F-15F zu F-15H, der Serien-Jagdversion der XF-15G, umgebaut. Insgesamt ist die Modernisierung von 42 F-15F geplant.
Mit Ende 1979 stehen die F-15 bei folgenden Einheiten im Dienst:
Jagdgeschwader 11, Fliegerhorst Zell am See
Bei der von Oktober 1962 bis April 1963 laufenden Erprobung konnte sich die Saab XF-15A Draken (J35B1) gegen die English Electric XF-14A Lightning und die Dassault XF-16A Mirage III durchsetzen.
Ab Oktober 1963 wurden 110 Flugzeuge beschafft: 10 zweisitzige Trainer TF-15B (Sk35C), 88 Abfangjäger F-15C/E (J35D1, J35D2, J35F1) und 12 taktische Aufklärer RF-17D (S35E). Die letzten Maschinen wurden im November 1967 übernommen.
Die ursprüngliche Bewaffnung waren - neben den zwei Bordkanonen - Kurzstrecken-Lenkwaffen vom Typ Sidewinder.
Von 1969 bis 1972 wurden die F-15C/E zu F-15F modernisiert. Dabei wurde unter anderem ein IRST integriert sowie Mittelstrecken-Lenkwaffen vom Typ R.530 der Bewaffnungspalette hinzugefügt.
Ein umfangreiches Modernisierungsprogramm wurde 1976 gestartet. Unter der Bezeichnung "Draken Mod" wurden bis 1978 zwei schwedische J35B zu XF-15G Super Draken umgebaut. Die Super Draken hatte veränderte Tragflügel, zusätzliche Canards, ein Puls-Dopplerradar, ein neues Triebwerk sowie Änderungen an der Bewaffnung: eine Kanone wurde entfernt, dafür wurden neue Mittelstrecken-Lenkwaffen vom Typ Sky Flash integriert.
Noch während die Erprobung lief wurden ab 1979 die ersten F-15F zu F-15H, der Serien-Jagdversion der XF-15G, umgebaut. Insgesamt ist die Modernisierung von 42 F-15F geplant.
Mit Ende 1979 stehen die F-15 bei folgenden Einheiten im Dienst:
Jagdgeschwader 11, Fliegerhorst Zell am See
- Jagdstaffel 13 "Supersonics"
- Jagdstaffel 14 "Dragons"
- Schulstaffel 21 "Dragon Tamers"
- Jagdstaffel 1 "Sabres"
- Jagdstaffel 7
- Jagdstaffel 3
- Jagdstaffel 9 "Hornets"
19.11.2008
Maxwell's Träumereien
Gut. Nur wird er das wahrscheinlich nicht mehr erleben.
Was tut der Nerd? Er baut sich eine eigene Realität in der Österreich tatsächlich eine Air Force hat...
Sodenn hab ich vor etwa 18 Monaten tatsächlich begonnen, mit 1955 beginnend, eine Luftstreitmacht der Republik Österreich aufzustellen. Davon ausgehend dass das alternative Österreich tatsächlich Geld ins Militär investiert und basierend auf den originalen Planungen aus dem 55er Jahr habe ich Luftstreitkräfte geschaffen - Basen, Einheiten, Flugzeuge. Momentan habe ich den kompletten Verlauf bis Ende 1979 erstellt und dabei stets versucht die Gratwanderung zwischen megalomanischer Träumerei und realistischer Planung zu bewerkstelligen.
In den nächsten Wochen werde ich in kurzen Beiträgen die von mir geschaffenen Einheiten und die ausgewählten Flugzeuge vorstellen.
Abonnieren
Posts (Atom)